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Bücherwurm

Donnerstag, 18. Dezember 2008

Auf meinem Stapel der ungelesenen Bücher habe ich keines gefunden, das mich anmachen würde.  Goethe’s Faust und Buddenbrooks von Thomas Mann wären zwar dabei gewesen; aber ich möchte im Moment etwas Aktuelles lesen. Ich habe mir daher gestern Das Spiel des Engels von Carlos Ruiz Zafón und Perlmanns Schweigen von Pascal Mercier gekauft.  

Von Carlos Ruiz Zafón habe ich schon Der Schatten des Windes verschlungen; für mich zurzeit eines der besten Bücher, das ich je gelesen habe.  Eine tragische Geschichte aus Spanien in den Jahren um den 2. Weltkrieg, mit zeitlichen Vor- und Rückblenden, das trotzdem nicht kompliziert wirkt. Ein packendes Buch.

Von Pascal Mercier, dem Philosophen und Autor Peter Bieri, stehen schon Nachtzug nach Lissabon und Der Klavierstimmer in meinem Büchergestell. Im Nachtzug nach Lissabon ist der Ausbruch eines Lehrers aus Bern aus seinem bisherigen Leben und seine Nachforschungen in Lissabon beschrieben. Der Klavierstimmer ist eine komplexe Story von Zwillingen und ihrem komponierenden Vater.

Nun wird es mir mit Sicherheit nicht langweilig über die Festtage. Aber mein Saxophon wartet darauf, dass es wieder einmal gespielt wird. Mein Schlagzeug möchte meine Zuwendung und meine Joggingschuhe beklagen sich über Bewegungsarmut. Die Zeit wird wahrscheinlich eher zu kurz sein.

Besuch aus Vals

Dienstag, 16. Dezember 2008

Heute habe ich mich wieder unter den Werktätigen eingefunden. Am Anfang hatte ich eine angenehme Sitzung und anschliessend dann wieder das tägliche Brot. Sunnyboy on the bike in the rain arbeitet wieder in Vals, ist aber für ein paar Tage in Zürich. Wir haben uns zum Kaffee getroffen und wieder einmal über Gott und die Welt geplaudert.

Ich werde mich heute abend entscheiden was ich zu Lesen beginne, da ich gestern Felix Krull abgeschlossen habe. Schade, dass Thomas Mann dieses Buch nicht mehr fertig schreiben konnte; es wäre sicher lustig herausgekommen. Es nähme mich wunder, wie er die Story zu Ende geführt hätte, die am Schluss des Buches erst richtig begonnen hat.

Freier Tag

Montag, 15. Dezember 2008

Ist mal was anderes an einem Montag einen freien Tag einzuziehen. Wie könnte es anders sein: natürlich die Wäsche erledigt. Nebenbei habe ich versucht, herauszufinden, warum dieser Blog von Google und Browsern wie Firefox und Chrome, als Malware bezeichnet. Am Abend wieder eine interessante Saxophonstunde beim Aushilfslehrer, da mein Saxlehrer erkrankt ist.  Viele neue Ideen bekommen und einmal mehr merken müssen, dass Saxophon ein vielseitiges Instrument ist.

Nach einem Glühwein im HB zu Hause Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull von Thomas Mann fertig gelesen.

Schlecht drauf

Donnerstag, 23. August 2007

Im Moment bin ich schlecht drauf. Das Wetter passt zu meiner Stimmung; schon recht kühl für die Jahreszeit, nie schön und warm. Bei der Arbeit läuft im Moment auch nicht viel; ich habe immer etwas zu tun, aber nicht wirklich spannend.

Mein Webradio plätschert so vor sich hin. Der Jazz-Kanal läuft ganz anständig (ca. 5-10 Hörer), aber nicht berauschend. Der Crazy Surprise Mix ist, wie erwartet, erfolglos. Ich werde ihn wahrscheinlich noch etwas crazier gestalten; verlieren kann ich nichts :-(

Sportlich mache ich momentan auf Abstinenz; ausser Treppensteigen enthalte ich mich jeglicher Bewegung.

Ähnlich verhält es sich momentan auch mit dem Börsenkurs; wenig Bewegung und wenn, geht es nach unten. Aber ist auch klar: Bewegung nach unten braucht auch am wenigsten Energie ;-)

Sunnyboy on the bike in the rain ist Moment gesundheitlich angeschlagen. Auch an der Segelschule läuft es nicht so besonders. Gewisse Lehrer sind alles andere als überzeugend: Am Abend herumsaufen und am Morgen zu spät zum Unterricht erscheinen. Zusätzlich müssen die Schüler dann spüren, dass er verkatert ist. Mal schauen wie, dass so weiterläuft; am Montag hat er ein Aussprache mit der Managerin und dem Boss.

Ich habe den Nachtzug nach Lissabonn’ zu lesen begonnen. Er fängt stark an; hoffentlich geht es so weiter :-)

Tja, im Moment ist vielerorts etwas der Wurm drin. Hoffen wir, dass es bald aufwärts geht.