Auf meinem Stapel der ungelesenen Bücher habe ich keines gefunden, das mich anmachen würde. Goethe’s Faust und Buddenbrooks von Thomas Mann wären zwar dabei gewesen; aber ich möchte im Moment etwas Aktuelles lesen. Ich habe mir daher gestern Das Spiel des Engels von Carlos Ruiz Zafón und Perlmanns Schweigen von Pascal Mercier gekauft.
Von Carlos Ruiz Zafón habe ich schon Der Schatten des Windes verschlungen; für mich zurzeit eines der besten Bücher, das ich je gelesen habe. Eine tragische Geschichte aus Spanien in den Jahren um den 2. Weltkrieg, mit zeitlichen Vor- und Rückblenden, das trotzdem nicht kompliziert wirkt. Ein packendes Buch.
Von Pascal Mercier, dem Philosophen und Autor Peter Bieri, stehen schon Nachtzug nach Lissabon und Der Klavierstimmer in meinem Büchergestell. Im Nachtzug nach Lissabon ist der Ausbruch eines Lehrers aus Bern aus seinem bisherigen Leben und seine Nachforschungen in Lissabon beschrieben. Der Klavierstimmer ist eine komplexe Story von Zwillingen und ihrem komponierenden Vater.
Nun wird es mir mit Sicherheit nicht langweilig über die Festtage. Aber mein Saxophon wartet darauf, dass es wieder einmal gespielt wird. Mein Schlagzeug möchte meine Zuwendung und meine Joggingschuhe beklagen sich über Bewegungsarmut. Die Zeit wird wahrscheinlich eher zu kurz sein.