Das erste Mal besuchte ich das diesjährige Jazzfestival in Montreux. Schon am Nachmittag fanden die ersten Konzerte im Park statt. Da wurde von Schüler Big Bands Jazz vom feinsten gespielt. Währenddessen begann es in der Budenstadt beim Kongress- und Musikzentrum langsam zu lebendig zu werden. Kulinarisch kam man auch nicht zu kurz: von asiatischen Spezialitäten, über italienische Pizzas, mexikanischen Tacos und zu französchischen Crèpes konnte man sich international verköstigen. Auch leckere Hot Dogs und die Frites standen zur Wahl.
Am Abend schaute ich mir die Konzerte von David Sanborn, der Derek Trucks Band und Steve Windwood an. Die Konzerte fanden im Auditorium Stravinski statt; es liegt im zweiten oder dritten Stock des Kongress und Musikzentrums in Montreux; aus dem Foyer hat man einen fantastischen Ausblick auf den Genfersee. Die Halle war absolut rauchfrei und mit zwei Grossleinwänden ausgestattet auf der man die Akteure hautnah bei ihrer Arbeit beobachten konnte, obwohl man auf den Stehplätzen ziemlich weit von der Bühne entfernt war.
Alle Konzerte wurden vom Festivaldirektor Claude Nobs angekündigt, der dafür sorgte, dass der Zeitplan eingehalten wurde und der die Musiker zu Zugaben aufforderte, wenn er es für nötig befand. David Sanborn spielte ein Set das seine letzte CD Here & Gone wiederspiegelte; sehr jazzig mit Big Band-Parts, bei den bluesigen Stücken wurde die Band von Derek Trucks ergänzt. Solide Arbeit, die Sanborn abliefert; von einer hervorvorragenden Band unterstützt. Der Sound der Derek Trucks Band wurde dominiert vom Derek Trucks Gitarre; sie spielte blueslastigen Südstaatenrock. Die Mitstreiter von Derek Trucks wurden fast zu Statisten degradiert, obwohl auch sie hinter ihrem Chef nicht hätten zurückstehen müssen. Den Abschluss machte Steve Winwood, der seine musikalisch vielseitige Begabung ausspielte und ein musikalisch interessantes Set hinlegte und damit das Pubklikum in seinen Bann zog. Ein gelunger Abend, obwohl die musikalischen Präferenzen der einzelnen Musiker nicht ganz auf der selben Linie lagen.
Der ganze Anlass war einwandfrei organisiert. Die Veranstaltung liess keine wünsche offen. Es war ein gelungener Ausflug nach Montreux. Wenn die Umstände es zulassen, bin ich nächstes Jahr wieder dabei.
Archiv für die Kategorie „Saxophon“
Jazz Festival Montreux 2009
Freitag, 10. Juli 2009Boney James – Send one your love
Mittwoch, 17. Juni 2009
Boney James, einer der Urväter des Smooth Jazz, hat ein neues Album vorgelegt. Natürlich nichts Revolutionäres; das war auch nicht zu erwarten. Aber satter, solider Sound, wie man dass von ihm gewohnt ist. Schon der Opener kommt ohrwurmmässig daher und es geht das ganze Album auf diese Art und Weise weiter. Cooler, relaxter Sound um zurückzulehnen.
Sport und Musik
Dienstag, 20. Januar 2009Barack Obama wird heute in den USA als neuer Präsident vereidigt; ich hoffe, dass er die hohen Erwartungen erfüllen kann. Es wird hart werden, die von Bush zugrunde gerichteten Staatsfinanzen wieder auf Vordermann zu bringen. Auch sonst wird er einiges auszubaden haben, dass ihm sein Vorgänger eingebrockt hat.
Bei mir ist die Musik stärker in den Vordergrund gerückt. Ich bin intensiv am üben und geniesse den Klang meines Highend-Saxophons. Sportlich bin ich aktiver als auch schon; Schwimmen ist im Moment das Schwerpunktthema. Vielleicht gibt’s dieses Jahr einen Triathlon!? (weiterlesen…)
Freier Tag
Montag, 15. Dezember 2008Ist mal was anderes an einem Montag einen freien Tag einzuziehen. Wie könnte es anders sein: natürlich die Wäsche erledigt. Nebenbei habe ich versucht, herauszufinden, warum dieser Blog von Google und Browsern wie Firefox und Chrome, als Malware bezeichnet. Am Abend wieder eine interessante Saxophonstunde beim Aushilfslehrer, da mein Saxlehrer erkrankt ist. Viele neue Ideen bekommen und einmal mehr merken müssen, dass Saxophon ein vielseitiges Instrument ist.
Nach einem Glühwein im HB zu Hause Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull von Thomas Mann fertig gelesen.
Silvesterlauf
Sonntag, 14. Dezember 2008Es ist wieder Weihnachtszeit (ja, so lange ist es her seit, dem letzten Blog-Eintrag
). Heute war es recht kalt. Am morgen habe ich World of Warcraft gespielt; aber so richtig warm werde ich im Moment nicht, da ich nicht vorwärts komme. Mein Bruder rief an, ob ich ihn an den Silvesterlauf begleite. Ich ging dann selber eine Runde Joggen; es lief ganz anständig, obwohl ich im Moment ein paar Kilos zuviel herumschleppen muss.
War cool wieder einmal als Zaungast am Silverlauf dabei zu sein; Zürich sieht, mit Ausnahme der Bahnhofstrasse, im Moment weihnachtlich aus. Unser Benjamin ist fit, er lief eine erstaunlich gute Zeit.
Am Abend musste mein MIDI-Sax dran glauben. Macht Spass, Musik zu machen, ohne die Nachbarn zu stören.