Archiv für die Kategorie „Literatur“

Homer – Odyssee

Dienstag, 1. September 2009

HomerIm Moment bin ich auf ältere Bücher fixiert. Ich gehe zurück bis zu den Griechen.  Die Odysse ist in Versform geschrieben und in Gesänge unterteilt. Die Formulierungen sind sehr speziell und man braucht etwas Zeit, bis man mit der homerschen Stilistik zurechtkommt.  Hilfreich zu Beginn jedes Gesanges ist ein kurzer Abriss des nachfolgenden Verses, dadurch findet man sich recht schnell in der Geschichte zurecht. Sie trieben es ziemlich toll diese Götter, sozusagen Sex and Drugs and Rock’n'Roll in der Antike. Seitensprünge sind an der Tagesordnung und es herrscht Mord und Totschlag. Die Sterblichen auf der Erde sind nur Spielfiguren auf dem Schachbrett der Götter im Olymp. Zeus, der Big Boss, hat alle Hände voll zu tun, seine Mann- und Frauschaft im Zaume zu halten. Wobei die Göttinen ihren männlichen Kollegen in nichts nachstehen. Die Story ist sehr kurzweilig, wenn man sich eingelesen hat.

Es empfiehlt sich, wenn man sich in der griechische Mythologie zurechtfinden und mehr über die einzelnen Götter erfahren will, eine Enyklopädie anzuschaffen, welche detaillierte Informationen zu den Figuren enthält.

Bram Stoker – Dracula

Mittwoch, 24. Juni 2009

Bram Stoker - DraculaDer Ur-Dracula ist absolut spannend zu lesen und steht den heutigen Dracula-Stories, die meistens in Filmform daherkommen, in nichts nach. Auch die Form ist absolut originell gewählt:  Die Geschichte wird mit Tagebucheinträgen und Briefen von verschiedenen Personen und somit aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Absolut empfehlenswert; obwohl dieses Buch schon 1897 geschrieben wurde.

Pascal Mercier – Perlmans Schweigen

Freitag, 19. Juni 2009

Pascal Mercier - Perlmanns SchweigenFaszinierende Beschreibung der Persönlichkeit dieses Linguistik-Professors anhand eines wissenschftlichen Workshops der unter seiner Führung durchgeführt wird. Seine Ängste steigern sich ins masslose. In seinen Gedankengänge interpretiert er das Verhalten seiner Kollegen laufend gegen sich selber gerichtet. Eine interessante Charakterstudie ohne viel Handlung, die den Leser in ihren Bann zieht.

Hermann Hesse – Das Glasperlenspiel

Dienstag, 16. Juni 2009

Hermann Hesse - Das GlasperlenspielEin Klassiker, den ich mehrere Male beginnen musste, bis ich ihn zu Ende lesen konnte. Wenn man den Zugang gefunden hat und nicht dauernd versucht, herauszufinden, wie das Glasperlenspiel nun konkret aussehen sollte, ist es eine interessante Abhandlung zum Thema reales versus vergeistigtes Leben.

Alltag

Montag, 5. Januar 2009

Der Alltag hat mich wieder. Heute war der erste Arbeitstag im neuen Jahr. Draussen ist es bitter kalt und am abend hat es geschneit. Der Hochnebel drückt auf die Stimmung, aber im Tiefland ist dies im Winter nichts ungewöhnliches.