Archiv für die Kategorie „Kino“

Jumper und Paladine

Mittwoch, 9. April 2008

Bei SwissGroove bin ich wieder ausgestiegen. War für meine Begriffe ein etwas zu unorganisierter und chaotischer Laden.

Gerade eben bin ich im Kino gewesen und habe Jumper geschaut; cooler Fantasy-Film, nicht überragend, aber ganz nett.  Ich hätte nichts dagegen, wenn ich mich in der Welt herumbeamen könnte; wenn ich Kohle brauche in den Tresorraum einer Bank, wenn ich in die Ferien will an einen Palmenstrand. Die Bösen sind die Paladine, welche die Jumper ausrotten wollen.

Mein WebRadio werde ich Ende April auf Eis legen und überlegen wie es weitergehen soll.

Sunnyboy on the bike in the rain ist nach seinem Portierjob in den Bergen wieder nach Zürich zurückgekehrt und trifft Vorbereitungen für seinen Walk ans Nordkap.

Weihnachtszeit

Mittwoch, 5. Dezember 2007

Es ist wieder einmal soweit: die Weihnachtszeit ist da. Aber sie geht mir jedes Jahr mehr am A….. vorbei. Letzten Samstagnachmittag bin ich in der Stadt gewesen; es ist extrem wie viele Leute schon für Weihnachtseinkäufe unterwegs sind. Das Geschäft ist gut angelaufen.

In der Tonhalle hat am Samstagabend  der russische Pianist Grigory Sokolov Schubert und Chopin gespielt.  Aber erst bei den Zugaben wurde mir ein bisschen warm ums Herz. Sehr viele der Stücke waren in Moll geschrieben und wirkten schwer und düster.

In Begleitung zweier Damen habe ich mir am Sonntag den Film Evening mit Meryl Streep angeschaut;  ein Film der die Taschentuchindustrie jubeln lässt ;-) Morgen arbeite ich, nach gut 2 Wochen Abwesenheit, wieder. Ich befürchte, dass ziemlich die Post abgehen wird. Aber es ist

Samichlaustag; da gibt es zumindest einen Grittibänz.

Schneewittchen am Bellevue

Sonntag, 26. August 2007

Es ist insgesamt gesehen wieder einmal ein gutes Wochenende gewesen. Gestern habe ich in hübscher Begleitung ein Schwimmtraining absolviert; war echt hart nach so langer Zeit mal wieder 1 km  im Wasser hinter mich zu bringen. Ich merke heute, dass ich mich solche Leistungen nicht mehr gewohnt bin. Anschliessend haben wir im Kino Ensemble c’est tout geschaut; netter Film, alles kommt gut. Nachher haben wir am Bellevue noch einen Happen zu uns genommen.

Heute morgen bin ich spät aufgestanden. Wie oben erwähnt fühlte ich mich als Folge des Schwimmtrainings ziemlich gerädert. Am Nachmittag packte ich mein Saxophon und ging in den Übungsraum. Nach einem halbstündigen Aufwärmen am Schlagzeug liess ich mit dem Sax los. Es lief ausgezeichnet; auch die 2-5-1 Verbindungen, die ich schon lange üben sollte, gingen ganz gut. Wenn ich regelmässiger üben würde, wären die rassig gelernt. Zum Abschluss habe ich noch auf der Gitarre rumgeschrummt.

Am Abend ging ich ans Dörflifest und habe mir dort ein Bami Goreng und einen Caipirinha reingezogen. Anschliessend bin ich ans Bellevue gelaufen. Dort habe ich sie dann gesehen: Schneewittchen. Ich habe zuerst meinen Augen nicht getraut und wollte es nicht wahrhaben.

Aber sie stand wirklich an der Tramhaltstelle: Weisses langes Kleid, dunkle lange Haare zu einem Rossschwanz gebunden und klassische, ebenmässige Züge. Sie kam mir fremd vor in dieser Welt. Was war geschehen? Hat der Jäger statt sie im Wald bei den sieben Zwergen auszusetzen am Bellevue stehen gelassen? Ging sie nach Hause zu ihrem Prinzen? Ich habe es leider unterlassen sie zu fragen. Da ich an der Sihlporte aussteigen musste um auf die Uetlibergbahn zu kommen, habe ich auch nicht mitbekommen wo sie ausgestiegen ist. Was hat das zu bedeuten, wenn Märchenfiguren in die reale Welt eindringen? Für mich war es ein cooles Erlebnis; ich hoffe Schneewittchen wiederzusehen ;-)

Ocean’s 13

Samstag, 16. Juni 2007

Wieder einmal ein Samstag,  wie Samstag so sind: Einkaufen und erledigen was unter der Woche liegenblieb. Aber es reicht immerhin zum Joggen. Nach Duschen und allgemeinem Bodytuning habe ich mir in netter Begleitung im Kino Capitol Ocean’s 13 angesehen. Kein absolutes Must für eingefleischte Kinogänger, aber ein gut gemachter Film mit einem überzeugend bösartigen Al Pacino, den coolen Sunnyboys George Clooney und Brad Pitt und einem Matt Damon, der zeigt, wie man mit Pheromonen die Liebeslust  älterer, unnahbarer Damen erweckt. Anschliessend haben wir uns in einem, mir bis dahin umbekannten, italienischen Restaurant  eine Pizza Calzone reingezogen. Zuhause habe ich kurz meine Radiostation konsultiert: leider kein neuer Einschaltquotenrekord.